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| Der Klischograph (1953) |
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Der Rasterklischograph K 150 (zur Gravur von Halbton-Klischees) |
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Der
Klischograph ist ein elektronisch gesteuertes Graviergerät zur
Herstellung druckfertiger Klischees. Die Bildvorlage wird lichtelektrisch abgetastet, wobei ein Gravierstichel gesteuert wird, der Punkt für Punkt das Klischee erzeugt. Die Bedienung des Gerätes beschränkt sich auf wenige Handgriffe. Jede gewünschte Tonwertveränderung kann durch geeignete Einstellung erreicht werden. Der eigentliche Graviervorgang läuft bis zur Fertigstellung des Klischees völlig automatisch ab. Wahlweise Tonwertumkehrung, z. B. aus einer positiven Vorlage ein negatives Klischee, ist möglich. Soll die Vorlage vergrößert oder verkleinert wiedergegeben werden, stellt man mit Hilfe einer handelsüblichen Reprokamera (mit Umkehrprisma) ein seitenrichtiges Papiernegativ im gewünschten Format her. Von diesem Negativ graviert der Klischograph ein positives Klischee. Maximales Format für Klischograph K 150: 15 x 20 cm. Ausführung in Raster 24, 26, 32, 40 oder 48 für Zeitungsdruck und Buchdruck. Auch für zwei Raster umschaltbar: 24-32, 24-48, 32-48, 26-40, 30-45 und 40-48. Klischeematerial: Nolar, Zink, Magnesium, Aluminium |
| Der Standard-Klischograph K 151 (zur Gravur von Klischees für den Buch- und Zeitungsdruck) | |
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Dieses Gerät
(siehe Bild), in mehreren tausend Exemplaren in allen Erdteilen
aufgestellt, war eine große Hilfe für Zeitungen, Bildredaktionen und
Klischeeanstalten. Es wurde im Jahre 1954 zum ersten Mal auf der "Drupa" in Düsseldorf (größte graphische Fachmesse der Welt) vorgestellt; es erregte viel Aufsehen. Im Jahre 1875 erfand ein Deutscher, Georg Meisenbach, ein Verfahren, mit dem er ein Bild (Foto) über eine Rasterplatte auf eine lichtempfindlich beschichtete Zinkplatte kopierte. Durch Ätzen in einer Säurelösung entstand ein Klischee. Diese Methode, einen Druckstock herzustellen, ist das klassische Verfahren der Klischeeherstellung. Der Mangel an geeignetem Personal, besonders aber die verhältnismäßig lange Zeit der Herstellung eines Klischees, veranlassten einige Zeitungsverleger und Inhaber von Klischeeanstalten, Herrn Dr. Hell anzutragen, eine elektronische Maschine zu entwickeln, mit der man Klischees schneller als bisher fertigen kann. Das war im Jahre 1950. Zwei Jahre später war eine Maschine fertig, mit der man Klischees elektronisch gravieren konnte. [weiter...] |
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Der Klischograph S 240 (zur Herstellung von Strichklischees) |
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Ein Gerät mit vielen Möglichkeiten. Es
graviert alle Strichvorlagen in bester Qualität: Zeichnungen,
Kopfleisten, Kreuzworträtsel, Diagramme, Noten und Schriften. Wahlweise
Tonwertumkehrung.
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| Der Klischograph F 160 und F 162 (zur Gravur farbiger Vorlagen) | |
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Durch
eingebaute Farbfilter und Korrekturfilter werden aus der Vorlage die
Grundfarben ausgewählt; gleichzeitig erfolgt dabei eine elektronische
Farbkorrektur der Klischees, so dass diese sofort druckfertig sind. Klischograph Typ F 160: zur Abtastung von farbigen Aufsichtspositiven (Farbfotos). ![]() Klischograph Typ F 162: Zur Abtastung von farbigen Diapositiven. Die Klischees werden nacheinander von der gleichen Vorlage mit der erforderlichen Rasterdrehung hergestellt. Registermarken werden automatisch mitgraviert. Die Herstellung von vier farbkorrigierten Klischees dauert etwa zwei Stunden. Maximalformat für Klischograph F 160 und F 162: 15 x 20 cm. Ausführung in Raster 26, 32, 40 oder 48 für Zeitungsdruck und Buchdruck. Klischeematerial: Nolar, Zink, Magnesium, Aluminium. | |
| Der Klischograph K 180 (zur Gravur von Klischees in vergrößertem und verkleinertem Maßstab) | |
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| Der Klischograph R 242 (zur automatischen Rückenzurichtung) | |
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Der
Klischograph R 242 ist als Zusatzgerät besonders für Klischeeanstalten
geeignet. Jedes geätzte oder gravierte Halbton-Klischee aus Zink, Aluminium, Magnesium oder Nolar beliebiger Stärke läßt sich im Klischograph R 242 in kurzer Zeit mit einer Rückengravur versehen. Durch Abtastung der Klischeevorderseite wird ein Schneidwerkzeug gesteuert, das in die Klischeerückseite ein Relief für die Zurichtung graviert. Nur die weißen Bildpartien werden ausgraviert. Die Graviertiefe ist einstellbar. Die genaue Deckung von Klischee und Rückenzurichtung ist zwangsläufig gewährleistet; es gibt keine Paß-Schwierigkeiten. Der Bildrahmen zum Festspannen der Klischees ist verstellbar, so daß Klischees beliebigen Formats bearbeitet werden können. Maximalformat für Klischograph R 242: 25 x 25 cm. | |