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HELL ChromaCom 2000 - Eleganter Seitenaufbau & kreative Reproduktion  (1988)
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Virtuose Elektronische Bildverarbeitung

Aktuelle Gestaltungsideen bestechen durch Raffinesse und Vielfalt. Je raffinierter indes die Motive werden, desto mehr steigen auch die Anforderungen an den Reproduktioner. Mit manuellen Techniken in Montage und Retusche ist der Vielfalt der neuen Aufgaben meist nicht mehr beizukommen. Designer und Layouter haben die Bandbreite der elektronischen Möglichkeiten entdeckt - und legen ihren Entwurf darauf an.

ChromaCom 2000 ist das EBV-System, das in Montage und Retusche virtuos mit der Vielfalt der Entwürfe mithält: Elektronische Bildverarbeitung, die Freiraum schafft für kreative Reproduktionen. Mit einer neuen Bedienoberfläche, die das Arbeiten erleichtert. Und durch neue Software-Funktionen, die beim Montieren und Retuschieren Top-Komfort bieten.
ChromaCom 2000 bringt mehr Nutzen für den Anwender: Mehr Flexibilität für die Bearbeitung der zunehmend anspruchsvolleren Aufträge der Kunden - mehr Produktivität für den Reprobetrieb.

Mit einem Sprung in die Welt der EBV

Mit ChromaCom 2000 ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Aufsprung gekommen: Preiswerter und komfortabel hinein in die beispiellos vielfältige Welt der elektronischen Bildverarbeitung. ChromaCom 2000 komplett ist das System aus hochauflösendem Farbmonitor, Tastatur und dem Digitizer mit Mausfunktion, dem Plattencontainer mit Siemens MegaFile-Laufwerken, neuem System-Rechner und dem Bedienterminal für den Rechner
Für die Ein- und Ausgabe können bisherige und neue Hell-System-Scanner angeschlossen werden.

CombiSkop W2000: Workstation für produktive Kreativität

Die Workstation W2000 kann auch im Rahmen des Chromacom-Modul-Konzeptes individuell in eine bestehende Anlage integriert werden. Zum Beispiel für Aufträge mit einem hohen Kreativ-Anteil. Innerhalb eines großen Chromacom-Produktionssystems ist es möglich, Jobs zuerst an der Montage-Workstation W1000 zu bearbeiten (separate Druckschrift steht zur Verfügung) und dann auf die Workstation W 2000 zur Retusche umzulegen. Der Vorteil: Optimale Arbeitsteilung.
Gleiche Datenbestandteile werden gelesen und geschrieben. Das bedeutet in der Praxis: Maximale Flexibilität für den Produktionsablauf und dadurch ein Nutzen-Plus für den Anwender.
Digitizer und Funktionstastatur variabel nutzen

Und auch das ist komfortabel für den Operator: Während der Arbeit kann er spontan und flexibel zwischen der Bedienung der Drop-Down-Menüs und der Funktionstastatur wechseln. Der ChromaCom-Anfänger wird die Leichtigkeit der menügeführten Bedienung schätzen.

Wenn sich der Operator eingearbeitet hat, wird er sich mit der Funktionstastatur näher vertraut machen. Er kann dann seinem Arbeitsstil entsprechend die Eingabemöglichkeiten Tastatur und Menü variabel nutzen. Während der normalen Job-Montage bedienen Sie nur die Menüs über den Digitizer. Zum Starten des Systems wird die Bedieneinheit des Rechners mit Tastatur und Bildschirm benötigt. Bei fortschreitender Kenntnis der Systemabläufe kann der Operator Menüs überspringen oder Befehle zusammenfassen.


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Die neue Bedienoberfläche: PC-Komfort in übersichtlicher Vielfalt

ChromaCom 2000 hat die Kunst des Fragens gelernt: PC-ähnlich aufgebaute Menüs führen den Operator durch den Auftrag, bieten den nächsten Arbeitsschritt an und sichern den Überblick.
Aufgerufen und bedient werden die Menüs mit der Mausfunktion des Digitizers oder über die Shift-Ebene der Funktionstastatur. Das ist einfach und leicht zu lernen für den ChromaCom-Anfänger - und komfortabel für den Routinier, der jetzt eine ganze Reihe neuer Funktionen direkt anwählen kann. In die Shift-Ebene neu aufgenommen wurde die Alphabet-Belegung, mit der Eingaben in die Dialogfelder der Menüs direkt hineingeschrieben werden.
Mit der Basis-Menü-Einstellung wählt der Operator die Arbeitsplatten aus. Das System meldet automatisch, mit welchen Jobs die Platten bereits belegt sind. Auf diesen Komfort des automatischen Auflistens vorhandener Bestandteile treffen Sie im Fortschritt Ihrer Arbeit immer wieder.

Die Befehlsfelder für die Menübedienung sind neutral angelegt. Mit klarer Schrift auf weißem Grund heben sie sich deutlich von den farbigen Jobdarstellungen, über denen sie liegen, ab. Auch das ist Ergonomie. Dem Operator hilft es, Menüs und Windows optisch vom Bildteil zu trennen.
Stören die Menüs bei der Bearbeitung des Jobs, so lassen sie sich auf dem Monitor frei verschieben - oder mit einem doppelten »Klick« der Maus einfach ausblenden. Wenn gewünscht, erscheinen die Menüs wiederum mit einem Anklicken der Maus, und die letzte, vorangegangene Menü-Bedienung wird in einem kleinen Fenster angezeigt. Mit der Kopfzeile »System - Laden -Montage - Bilder - Masken - Hilfsfunktionen« wählt der Operator den nächsten Schritt an und wird mit dem entsprechenden Drop-Down-Menü weitergeführt. Das schwarze Rechteck links oben in der Kopfzeile dient zum Abbrechen der aktuellen Arbeit und führt ins Grundmenü zurück.

Komplizierter Seitenaufbau: Elegant und komfortabel

Das ist einer der Vorteile des ChromaCom 2000: Das Layout wird gescannt und als »sichtbare Montagehilfe« auf dem Monitor dargestellt. Wenn es stört, kann der Operator den »Layoutdecker« wieder wegnehmen. Bei Arbeiten mit einer großen Anzahl von Einzelbildern, die auf der Seite zu plazieren sind, läßt sich auf dem Monitor eine Übersicht der einge-scannten Bilder darstellen: Der Operator ruft bei Bedarf die Bildübersicht auf, tippt das gewünschte Bild an und holt es auf den Bildschirm. Jetzt steht ihm die gesamte Palette an vielfältigen ChromaCom 2000-Möglichkeiten für eine kreative Umsetzung der Ideen des Designers zur Verfügung.

Jeder Bildpunkt, der im Speicher ist, kann einzeln dargestellt und bearbeitet werden. Das eröffnet eine Vielfalt an Retuschemöglichkeiten: Umfärbungen, Verfremdungen, Glätten von Konturen, Entfernen störender Details, Bildergänzungen oder Freistellungen ...
Oder es gilt, Bilder »prickelnder« zu machen, sehr schnell zu drehen, so daß Ausschnitte exakt mit dem Layout übereinstimmen. Schließlich die Montagen der Einzelbilder. auch Bild-in-Bild oder überlappend. Erfahrenen Kreativen werden im Zusammenspiel mit ChromaCom überraschende Gestaltungsmomente gelingen.

Anregungen für kreative Reproduktionen:

  •  Farbverläufe in alle Richtungen
  •  Farbverläufe entlang Konturen
  •  Zentrische und konzentrische
  •  Farbverläufe
  •  Neonlinien
  •  Komplementärumsetzungen
  •  Pixeln von Bildern
  •  Maskenartige Eingriffe ins Bild
  •  Bildmutationen
  •  Kontern, Spiegeln

Selbstverständlich lassen sich alle ChromaCom-Fähigkeiten miteinander kombinieren: Die ganze Palette in Ihrer Hand. Und - alles ist schneller geworden. ChromaCom 2000 erlaubt flottes, interaktives Arbeiten, fast »on the fly«,
Das sichert nicht nur Freiraum für spontane Kreativität, wenn der Art-Director der Agentur bei der Umsetzung »seines« Sujets dabei sein will, sondern steigert auch die Produktivität.
Die neue Software: Funktion und Nutzen

Das Plus für Produktivität:

 • Feinbilder können jetzt interaktiv gedreht, an der x- oder y-Achse gespiegelt oder - z. B. beim Setzen eines
   Horizontes - waage-recht ausgerichtet werden. Sofort nach Bearbeitungsende liegt der neue Feinbild-Datenbestand
   auf Platte vor.

 • Der neue Hilfslinien-Editor generiert interaktiv beliebige Hilfslinien-Raster vor jedem beliebigen Hintergrund.

 • Interaktiv und unter Sichtkontrolle läuft die Textmontage ab, wenn es sein muß sogar mit zwei »Textdeckern«.
  Genauso komfortabel wie die Bildpositionierung.

 • Mehr Schnelligkeit für das punktgenaue Positionieren. Das zeitaufwendige Feinbildladen kann unterdrückt werden.


Das Plus für Qualität:

 • Freistellen ist jetzt auch im 1024er Modus möglich. Das bedeutet: Die vierfache Informationsmenge gibt mehr
  Sicherheit beim Führen des Cursors (kein Abreißen) und erlaubt exakteres Arbeiten.

 • Gezeichnete Freistellelemente können fein und präzise konstruiert werden. D. h. die Freisteilung ist feinbildgerecht
   und glatt unmittelbar auf dem Monitor sichtbar. »Treppen« in freien Figuren gehören jetzt der Vergangenheit an.

 • Das weiche Einkopieren ist optimiert: Bildbestandteile fließen detailgerecht und transparent ineinander.

 • Beim Implantieren von Strukturen der Umgebung wird die Zusammensetzung exakt ermittelt und übertragen.
   Auf diese Weise entstehen sehr »natürliche« Implantationen.

Das Plus für Sicherheit:

Beim Konstruieren freier Figuren hilft das Markieren von Stützpunkten auf dem Monitor. Automatisch werden die Punkte miteinander verbunden. Bei der Veränderung einzelner Stützpunkte braucht die konstruierte Figur nicht gänzlich neu erstellt zu werden.

 • Als Bildübersicht lassen sich alle im Job vorhandenen Bilder und Texte am Monitor darstellen.
   Das Extra-Plus: Sie können Farbmessungen in den Bildern durchführen und z. B. feststellen, ob überall der
   Hintergrund identisch ist.

 • Die Trennung von Bild und Strich ist optimiert: Ein Plus für die spätere Rekombination.

 • Ausschnitte können auch mit der neuen Cursor-Box definiert werden. Einfach drüberlegen, probieren,
  bestätigen - und dann den Ausschnitt weiter bearbeiten, z. B. beim Feinbilddrehen.
 

Das Plus für Kreativität:

 • Mit den Drehreglern färben Sie Masken jetzt interaktiv ein.

 • Kreatives Textbearbeiten: Auch Strichelemente können am Zentrum gespiegelt und durch Ausrichten an
  der x-oder y-Achse gedreht werden.

 • Für das freie Konstruieren gibt es neue, komfortable Korrekturfunktionen. Die Maus wird zum Zeichenstift


Geringer Platzbedarf - Büroatmosphäre


ChromaCom 2000 findet schnell seinen Platz in Ihrem Betrieb - auch wenn Sie glauben, die räumliche Situation gestattet nichts Neues. Das Design paßt sich der Büroeinrichtung an, und der kompakte Aufbau nimmt nicht viel mehr Raum in Anspruch als ein PC-Arbeitsplatz. Anspruchslos ist ChromaCom 2000 auch hinsichtlich der Klimatisierung: Normales Büroklima reicht völlig aus für diesen Allround-Profi. Schließlich der Stromverbrauch: ChromaCom 2000 verbraucht nicht
viel mehr Energie als Ihr Fernseher zu Hause. Ein echter Energiesparer, der ihr Netz nicht überbeansprucht.

Für ChromaCom 2000 wird aktuellste Siemens-Technologie eingesetzt:

MegaFile heißt die neue Speichertechnik mit Festplatten (5 1/4 Zoll), die so klein sind, daß sie in einer Handtasche Platz finden. Jede Einheit verfügt über eine Speicherkapazität von 310 MB. Je acht von ihnen können in einem kompakten Plattencontainer untergebracht werden, der nur 27 cm breit ist. Das bedeutet: 2,4 Gigabyte je eingesetztem Container auf kleinstem Raum in direktem Zugriff.

Um flexibel auf Kundenanforderungen eingehen zu können und Datenmengen schnell einzuspielen oder auszulagern, empfehlen sich 300 MB-Wechselplattenlaufwerke. Zur kostengünstigen Archivierung von Daten werden außerdem Daten-
Kassettengeräte zum Direktanschluß am SCSI-Bus zur Verfügung stehen, von denen jeweils zwei in den Plattencontainer integriert werden können.
Schließlich die Magnetbandeinheit MB 62: Leistungsfähige Station zur Standardarchivierung, die direkt am M-Rechner angeschlossen wird. Sie dient außerdem als Ein- und Ausgabemöglichkeit für DDES-Daten, z. B. von Vierfarbbildern aus Fremdsystemen.
 
Mit System planen Speicherplatz für große Datenmengen: MegaFile und Wechselplatten

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Die neuen Systeme Chroma-Com 1000 und ChromaCom 2000 können je nach ihren Bedürfnissen ganz individuell zusammengestellt werden.

Zum Beispiel in kleine, wirtschaftliche Systemeinheiten oder in Systeme für einen hohen kreativen Seitenanteil oder auch in große Produktionssysteme.

Es ist auch möglich, die Workstations W1000 und W2000 innerhalb eines Systems an einen Siemens M-Rechner anzuschließen und dadurch sinnvoll — gemäß den Anforderungen des Betriebes — zu integrieren.

Für maßgeschneiderte Lösungen stehen folgende System-Module zur Verfügung:

►  W1000, der Montage-Arbeitsplatz im ChromaCom 1000 für Montagen
    und figürliche Freistellungen.

 W 2000, der Arbeitsplatz für Retusche, Farbkorrektur und
     komplexe Seitengestaltung (Video-Eingabe z. B.
     mit der VS 1010 in 1024 x 1024-Hochauflösung möglich).

 W1000 und W2000, gekoppelt an einen großen M-Rechner
    als ideale Arbeitsteilung zwischen Arbeiten mit hohem Montage-
    oder Kreativanteil.

 Rechner M 70 bzw. M 56, der große zentrale Systemrechner innerhalb
    einer großen Konfiguration mit z. B. getrennter Ein- und Ausgabe.
    Siehe Schema.

Alle bisherigen und neuen Hell-System-Scanner lassen sich an die M-Rechnerfamilie anschließen. Entweder als separate Ein- und Ausgabe-Einheit oder als Kompaktscanner. 

Anschließbar ist auch der Farbbildrecorder CPR 403, der neue Originale oder Proofs in exzellenter Qualität auf Film oder Fotopapier belichtet.